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Outdoor & Survival

 

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‘Probewohnen & Die Arbeit’

Erst das Vergnügen und dann die Arbeit

Nach all unseren Abenteuern, Expeditionen und Reisen wollten wir endlich mal wieder einen ruhigen Pol in unserem Leben finden, der es uns ermöglicht das Erlebte zu sichten und in Bücher und Filme zu verarbeiten. Und was bietet sich in diesem Falle besser an, als die kulinarische Seite und wärmende Sonne von Fuerteventura.

Und so hielten wir es denn auch, ganz nach dem Motto: Erst das Vergnügen und dann die Arbeit. Die meiste Zeit verbrachten wir mit schönen Dingen wie zum Beispiel mit Wanderungen auf den Mt. Zarza, joggen für die gute Figur, schnorcheln mit Sandhaien und buggy boarden auf dem kühlen Nass. Fuerte hat einen großen Vorteil den anderen Kanarischen Inseln gegenüber, das Wetter ist relativ beständig und die Temperaturen liegen im Winter immer noch bei angenehmen 20 °C sowie mit wohligen Wassertemperaturen um die 18 °C - oft gepaart mit einem ständigen Wind!

Durch einen netten Zufall lernten wir No fear Ashok is here kennen, und der wiederum konnte uns eine günstige Wohnung mit sogar Meerblick vermitteln, also auch das war uns zu unserem Glück gesichert. Ein nettes Zuhause, in dem man/frau gut arbeiten kann, denn sogar wir müssen Rechnungen bezahlen :-).

Nach 6 Monaten der Vorbereitung auf unser neues und dann abschließendes Australien Projektes (Into the void: Im Herzen Australiens. Abenteuer Outback: im Offroader, im Kajak und zu Fuß) und eBooks hieß es wieder Abschied nehmen, welches uns sichtlich schwer fiel, hatten wir uns doch sehr gut eingelebt. Wir könnten uns durchaus ein Leben auf dieser Insel vorstellen. Aber … das können wir auch noch, wenn wir alt sind, so unser gemeinsamer Tenor. Ich (Katrin) muss gestehen, dass nach einem 1/2 Jahr der sogenannte Insel-Koller schon fast eingesetzt hatte. Im Großen und Ganzen musste man für jegliche andere Freizeitbeschäftigung, außer dem Wassersport etliche Kilometer, Fährfahrten oder gar Flüge auf sich nehmen. Das ist mir/uns dann doch zu umständlich, wenn z.B. ein Kinobesuch zu einem kompletten Tagesausflug wird.

Fazit: Für eine gewisse Zeit ist die Insel ganz nett, sie bietet für Wassersportler und Wanderfreunde viele Möglichkeiten, doch auf Dauer etwas zu wenig. Vor allem sollte man bei der Auswahl der Wohnung darauf achten, was einem lieb ist. Im dem Dorf Morro Jable zum Beispiel ist mit einer dauernden Beschallung zu rechnen. Um 4 Uhr beehrt einen dann die allmorgendliche Müllabfuhr sowie die Straßenreinigung. Ein Apartment in Strandnähe ist schon nicht schlecht, Board unter den Arm und los, aber auch hier ist ein Slalom zwischen einer großen Anzahl von (vorwiegend Deutschen) Rentnern und in den Sommermonaten den zusätzlichen spanischen Feriengästen vorprogrammiert, die 24h lang feiern. Die Rentner können schon mal sehr grantig werden, wenn sie einen dabei erwischen auf der falschen Spur zu laufen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie am Morgen mit einer Vielzahl von anderen Rentnern ihre geliebte Bildzeitung zu spät bekommen haben.
In diesem Sinne, die Welle ruft und wir sehen uns in Australien wieder!

 

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