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‘TORTOUR DE EUROPE’

6.837 km (68 Tage) vom ‘Arsch der Welt’ zur letzten Bratwurst vor Amerika
 oder wie der Hintern 1.000 Tode stirbt

Die Idee für den Trip entstand beim Fremdleiden vor dem täglichen TV Bericht über die Tour d'France. Ich lag im Bett und versuchte ein Kopfkissen (bereits das 2.) vor Schmerzen zu zerkauen. Bei meiner unterbrochenen Kajaktour zum Polarkreis hatte ich nämlich einen Unfall. Ich brach mir mein Ego und einen Halswirbel an und befand mich gerade als Rekonvaleszent ziemlich im Off.
Einer der Götter aus der Neurochirurgie offenbarte mir beim Betrachten der CT-Bilder, dass ich nie wieder MTB fahren könne, wegen der Belastung auf den Nacken. Das ‘Ding’ mit dem Rucksack wandern und so, könne ich glatt vergessen und paddeln… n-i-e-m-a-l-s. Querschnittslähmung kann drohen. Er könne das aber fix reparieren: 2 Knochenstückchen aus der Hüfte, vorn durch den Hals mit sechs Titanschrauben an der Halswirbelsäulen verschraubt, zack, zack, eineinhalb Stunden…, das war 1999!

Fazit: Bei 40.000 Infektionstoten in Doitschland (2010), 500.000 Fehldiagnosen sowie 80.000 Diagnosetoten (2010) in den USA fragt besser nicht euren Arzt oder Apotheker, sondern besser die Oma oder BILD.
Ich fuhr dann doch lieber ‘unrepariert’ mit MTB und Zelt, dafür ohne Schrauben im Hals als Abgesang für die DM und mich sowie dem Einläuten des ‘Oiro’ noch einmal die Varietäten der Währungen quer durch Europa genießend: der ‘Tortour de Europe’.
Denn eigentlich sind nur noch die Radfahrer der Tour d‘France die wahren Helden des Sports für mich, keiner leidet mehr als die Jungs dort.

Der Bike-Reiter:
Wer rast so früh über Stock und Stein,
es ist der Bike-Reiter ganz allein…
erreicht Kap Vicente mit Müh und Not,
das Fahrrad lebt, der Arsch ist tot.